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Projekte
Eigenprojekt

Galllery

Leerstehende Büroflächen als kuratierte Orte auf Zeit nutzen

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Auftraggeber

Eigenprojekt

Zeitraum

Mär 2024 – Dez 2024

Branche
Kunst & KulturImmobilien & Stadtentwicklung
Galllery begann als unabhängiger Galerieraum in einer leerstehenden Kölner Bürofläche. Mit eigener Marke, Website und kuratierten Ausstellungen entstand ein sichtbarer Ort für junge Kunst. Dieser erste Standort belegt, dass eine temporäre kulturelle Nutzung praktisch umgesetzt werden kann. Der nächste Schritt ist noch Entwicklung: Aus den Erfahrungen des Standorts soll ein übertragbares Modell für Eigentümer, Kommunen und Kulturpartner entstehen. Dafür werden Kriterien für geeignete Flächen, Kurationsstandards, Verträge, Betriebsabläufe und Wirtschaftlichkeit ausgearbeitet. Weitere Standorte und die Skalierbarkeit sind bislang nicht validiert.

Kontext

Leerstehende Büroflächen und der Bedarf nach bezahlbaren Kulturräumen bestehen oft nebeneinander. Temporäre Nutzungen sind möglich, für Eigentümer und Betreiber aber organisatorisch, rechtlich und wirtschaftlich aufwendig.


Rolle

Wir verantworten das Projekt von der ursprünglichen Geschäftsidee über den Markenaufbau und den Pilotbetrieb bis zur Entwicklung des pilotierbaren Geschäftsmodells. Die Modell- und Prozessentwicklung liegt bei uns, ergänzt durch kuratorische Expertise und digitale Dokumentation im erweiterten Team.


Ansatz

Wir trennen bewusst zwischen dem realisierten Galerieraum und dem geplanten Betriebsmodell. Die Erfahrungen des ersten Standorts fließen in vier Arbeitsbereiche: Flächeneignung, Kurationsregeln, Vertrags- und Betriebsstruktur sowie Wirtschaftlichkeit.


Lösung

Realisiert sind Marke, Website, Ausstellungskommunikation und der erste Galerieraum. In Entwicklung ist ein dokumentiertes Toolkit aus Kriterien, Abläufen, Vertragsbausteinen und Kalkulation für weitere Pilotstandorte.


Impact

Der erste Standort aktivierte eine zuvor leerstehende Fläche und bot jungen Künstlern einen Ausstellungsort. Besucherzahlen, Quartierswirkung und wirtschaftliche Tragfähigkeit wurden nicht systematisch gemessen; die Übertragbarkeit muss in weiteren Piloten geprüft werden.


Learnings

Ein gelungener Einzelort ist noch kein skalierbares Modell. Erst klare Partnerrollen, Verträge, Betrieb und Finanzierung zeigen, ob kuratierte Zwischennutzung wiederholbar funktioniert.

Scope

  • Name, Marke und Website für die erste Galeriephase
  • Kuratierten Galerieraum in einer leerstehenden Bürofläche betreiben
  • Erfahrungen des Standorts dokumentieren
  • Kriterien für geeignete Flächen und Partner entwickeln
  • Vertrags-, Betriebs- und Wirtschaftlichkeitsmodell vorbereiten
  • Weitere Pilotgespräche anbahnen

Ergebnisse

  • Kuratierter Galerieraum in Köln realisiert
  • Marke und digitale Dokumentation der Ausstellungen aufgebaut
  • Praktische Erkenntnisse für temporären Betrieb gesammelt
  • Übertragbares Modell und weitere Pilotstandorte noch in Entwicklung

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