Records
Qualitätskontrolle für Gesundheitsdaten und sichere Releases
- Auftraggeber
- MedVertical
- Zeitraum
- Seit Jan 2022
- Branche
- Beitrag
Herausforderung
Gesundheitsplattformen prüfen Daten häufig nur zu einzelnen Zeitpunkten. Danach verändern sich Schnittstellen, Standards und Datenbestände weiter. Fehler werden dadurch oft erst sichtbar, wenn Integrationen scheitern, ein Audit ansteht oder klinische Abläufe betroffen sind.
Beitrag und Lösung
Rolle
Wir verantworteten das Produkt von der ersten Idee bis zum lauffähigen MVP: Produktstrategie, Anforderungen, Informationsarchitektur, UX/UI Design, technische Architektur und Entwicklung. Automatisierte Tests und Vergleiche mit etablierten FHIR-Prüfwerkzeugen sicherten die Umsetzung ab.
Vorgehen
Records arbeitet als unabhängige Prüfschicht neben bestehenden FHIR-Servern. Es liest Daten, verändert sie aber nicht und legt keine zusätzliche Kopie klinischer Inhalte an. Jeder Prüflauf dokumentiert den aktuellen Zustand und vergleicht ihn mit einem zuvor akzeptierten Stand. So werden neue Fehler und behobene Probleme sofort sichtbar.
Lösung
Ein zentrales Dashboard zeigt Datenumfang, Prüfstatus und Handlungsbedarf. Quality Gates übersetzen die Ergebnisse in klare Freigabeentscheidungen. Vergleichsansichten machen Veränderungen zwischen zwei Prüfständen sichtbar, während die Issue-Analyse von der Übersicht bis zur betroffenen Ressource führt. Berichte dokumentieren Ergebnisse nachvollziehbar für Teams, Audits und automatisierte Entwicklungsprozesse.
Leistungsumfang
- Produktstrategie, Anforderungen und Roadmap
- UX/UI Design für Dashboard, Prüfungen und Fehleranalyse
- Entwicklung des Full-Stack-MVP mit React, Express und PostgreSQL
- Automatisierte Prüfung von Struktur, Profilen, Terminologien und Referenzen
- Statussignale und Vergleichsansichten für Release-Entscheidungen
- Nachvollziehbare Berichte für Audits und Qualitätssicherung
- Anbindung an Entwicklungsprozesse über Kommandozeile, API und MCP
Ergebnis und Wirkung
Wirkung
Records macht aus punktuellen Prüfungen einen kontinuierlichen Qualitätsprozess. Produktteams erkennen Risiken früher, können Releases fundierter freigeben und erhalten belastbare Nachweise darüber, was wann und mit welchem Ergebnis geprüft wurde.
Ergebnisse
- Datenqualität wird über längere Zeit messbar und vergleichbar
- Klare Freigabesignale unterstützen sichere Releases
- Probleme lassen sich schneller priorisieren und bis zur Ursache verfolgen
- Klinische Inhalte bleiben in den bestehenden Quellsystemen
- Prüfberichte können jederzeit reproduzierbar erstellt werden
Erkenntnis
Nutzer brauchen nicht mehr Fehlermeldungen, sondern bessere Orientierung. Entscheidend sind verständliche Statussignale, eine klare Priorisierung und der Vergleich über Zeit. Ebenso wichtig ist die Trennung von klinischen Inhalten und Prüfergebnissen: Sie schafft Vertrauen und reduziert unnötige Datenschutzrisiken.




















