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Projekte
Uniklinik Köln / Healex

Clinical Documentation System

Klinische Studien verlässlich dokumentieren – über zwölf Jahre weiterentwickelt

Clinical Documentation System – Patientenübersicht
Clinical Documentation System – Patient anlegen
Clinical Documentation System – EO Anforderung bearbeiten
Clinical Documentation System – Vorschau
Clinical Documentation System – Gespeichert
Clinical Documentation System – CM Anforderung bearbeiten
Patientenübersicht
Patient anlegen
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Vorschau
Gespeichert
CM Anforderung bearbeiten
Auftraggeber
Uniklinik Köln / Healex
Zeitraum
Jan 2010 – Dez 2021
Branche
Healthcare & Life SciencesForschung & Bildung
Klinische Studien und Register müssen große Mengen medizinischer Daten vollständig, nachvollziehbar und nach einheitlichen Regeln erfassen. Medizinische Dokumentationsteams, Prüfärzte und weitere Fachrollen arbeiten dabei unter hohem Zeitdruck in umfangreichen Formularen und komplexen Prüfabläufen. Über zwölf Jahre begleiteten wir das Clinical Documentation System der Uniklinik Köln und später der Ausgründung Healex. Aus Beobachtungen, Interviews und moderierten Tests entstanden Anforderungen, Bedienkonzepte und Spezifikationen für den laufenden klinischen Einsatz. Das System begann im Umfeld von Leukämiestudien und wurde später für das Nationale Netzwerk Genomische Medizin erweitert. Neue Abläufe für genomische Daten mussten sich dabei in die gewachsene Arbeitsgrundlage der bestehenden Nutzer einfügen.

Herausforderung

Das Dokumentationssystem musste medizinische Daten zuverlässig erfassen und zugleich mit neuen Studien, Regeln und Nutzergruppen wachsen. Änderungen durften den laufenden klinischen Betrieb nicht unnötig stören. Später kam mit nNGM ein neuer fachlicher Schwerpunkt hinzu, der deutlich andere Abläufe und Daten erforderte.

Beitrag und Lösung

Rolle

Wir verbanden über zwölf Jahre UX/UI Design, Usability Engineering und Product Ownership – zunächst für Systems R&D der Uniklinik Köln, später für Healex. Dazu gehörten Analyse, Priorisierung, Spezifikation, Tests und laufende Qualitätssicherung.

Vorgehen

Wir begannen bei den konkreten Aufgaben der Nutzer: Daten erfassen, Pflichtangaben prüfen, Fehler vermeiden und Fälle weiterbearbeiten. Interviews, Beobachtungen und moderierte Tests lieferten die Grundlage für schrittweise Verbesserungen. Neue Funktionen wurden in die bestehende Arbeitslogik integriert, statt das System in einem riskanten Komplettumbau zu ersetzen.

Lösung

Das System führt von der Patientenerfassung durch strukturierte Eingabemasken bis zur Prüfung der Daten. Klare Pflichtfelder, Validierungszustände und wiederverwendbare Komponenten unterstützen konsistente Eingaben. Für nNGM kamen eigene Module zur Einreichung und Bearbeitung genomischer Anforderungen hinzu.

Leistungsumfang

  • Arbeitsabläufe mit Dokumentaren, Prüfärzten und weiteren Fachrollen untersuchen
  • Rollen, Aufgaben, Eingaberegeln und Systemgrenzen strukturieren
  • Anforderungen und Spezifikationen für klinische Studien ausarbeiten
  • Moderierte Usability-Tests planen, durchführen und auswerten
  • Eingabemasken und Nutzerführung schrittweise modernisieren
  • Wiederverwendbare Komponenten für neue Module aufbauen
  • Product Ownership, Priorisierung und Qualitätssicherung übernehmen
  • System für die Abläufe des nNGM-Registerprojekts erweitern

Ergebnis und Wirkung

Wirkung

Das Clinical Documentation System wurde über mehr als ein Jahrzehnt in klinischen Studien- und Registerkontexten weiterentwickelt. Die Erweiterung für nNGM zeigt, dass eine gewachsene Anwendung auch neue fachliche Aufgaben aufnehmen kann, wenn Anforderungen, Bedienung und Qualitätssicherung gemeinsam betrachtet werden.

Ergebnisse

  • Zwölf Jahre kontinuierliche Weiterentwicklung im klinischen Kontext
  • Konkrete Verbesserungen aus Beobachtungen und Usability-Tests
  • Bestehendes System für grundlegend neue nNGM-Abläufe erweitert
  • Gemeinsame Komponentenbasis für neue und modernisierte Module
  • Langfristige Verbindung von Fachanforderungen, UX und Qualitätssicherung

Erkenntnis

Bei langfristig eingesetzten Fachsystemen entsteht Akzeptanz durch nachvollziehbare, schrittweise Verbesserungen. Konkrete Aufgaben und Tests mit Nutzern waren verlässlicher als abstrakte Designannahmen; Kontinuität war oft wertvoller als ein vollständiger Neustart.

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