Oskar Fischinger und Visuelle Musik
Publikation über die Verbindung von Bild, Bewegung und Musik
- Auftraggeber
- Köln International School of Design
- Zeitraum
- Jul 2008
- Branche
- Beitrag
Herausforderung
Oskar Fischinger zählt zu den wichtigen Pionieren des abstrakten Films. Seine Arbeiten verbinden Bewegung, Form, Farbe und Musik in einer Zeit, in der die technischen und ästhetischen Grundlagen audiovisueller Medien noch offen verhandelt wurden.
Beitrag und Lösung
Rolle
Verantwortlich für Recherche, Text, Struktur, Gestaltung und Satz der Publikation im Rahmen des Vordiploms an der Köln International School of Design.
Vorgehen
Die Arbeit verbindet Werkbetrachtung und Mediengeschichte: Fischingers Filme werden chronologisch untersucht und anschließend mit späteren Formen visueller Musik verglichen, von analogen Experimenten bis zu digitalen Visualisierungssystemen.
Lösung
Entstanden ist eine 55-seitige Publikation, die Fischingers Werk im Kontext von visueller Musik, abstraktem Film und digitaler Musikvisualisierung verortet.
Leistungsumfang
- Recherche zu Oskar Fischingers abstrakten Musikfilmen und ihrem historischen Kontext
- Analyse ausgewählter Werke wie Studie Nr. 6, Studie Nr. 7, Tönende Ornamente, Kreise und Komposition in Blau
- Einordnung der Begriffe Visuelle Musik, absoluter Film und Synästhesie
- Überblick über spätere Entwicklungen der Musikvisualisierung bis in digitale Kontexte
- Konzeption, Gestaltung und Satz einer 55-seitigen Publikation
Ergebnis und Wirkung
Wirkung
Die als PDF verfügbare Publikation dokumentiert die Recherche und macht die 55-seitige Arbeit dauerhaft zugänglich.
Ergebnisse
- Vordiplomsarbeit im Fachgebiet Audiovisuelle Medien an der Köln International School of Design
- Publikation als PDF frei verfügbar
- Thematische Grundlage für spätere Arbeiten an Informationsdesign, audiovisuellen Systemen und datengetriebener Visualisierung
Erkenntnis
Die Verbindung von Bild und Ton ist weniger eine reine Übersetzung als ein eigenständiges mediales Verhältnis. Gerade Fischingers Arbeiten zeigen, dass visuelle Musik aus Rhythmus, Materialität, Bewegung und historischer Technik gleichermaßen entsteht.








