Köln International School of Design
IT & Software
Jan 2019 – Dez 2019
UX/UI Design, Product Ownership, Prototyping
Produktkonzept, UX/UI Design, Prototyping
Kontext
Herkömmliche Displays sind flach. Ein gebogenes Display verändert die Wahrnehmung von Inhalten und eröffnet neue Interaktionsmöglichkeiten – erfordert aber gleichzeitig ein Umdenken bei der Gestaltung der Benutzeroberfläche.
Rolle
Als Konzeptentwickler und Designer war ich für die gesamte Produktkonzeption verantwortlich – von der Formfaktor-Exploration über die Interaktionsprinzipien bis zum visuellen Prototyp.
Ansatz
Ausgehend von der physischen Form wurden zunächst Acryl-Modelle gefertigt, um Kurvatur und Proportionen haptisch zu validieren. Auf dieser Basis wurden Interaktionsprinzipien entwickelt, die die gebogene Oberfläche als Gestaltungselement nutzen. After-Effects-Animationen veranschaulichten die Kerninteraktionen als bewegte Prototypen.
Lösung
Das Konzept definiert, wie Inhalte auf einer gebogenen Oberfläche organisiert, navigiert und dargestellt werden. Physische Acryl-Prototypen und animierte After-Effects-Visualisierungen machen die Interaktionsprinzipien greifbar und erlebbar.
Impact
Die Konzeptstudie exploriert einen Produktansatz, der durch die zunehmende Verbreitung flexibler Displaytechnologien an Relevanz gewinnt.
Learnings
Design für nicht-planare Oberflächen erfordert ein fundamentales Umdenken bei Layoutprinzipien und Interaktionsmodellen. Die größte Herausforderung liegt darin, die physische Form als Vorteil zu nutzen, statt sie als Einschränkung zu behandeln.
Scope
- —Produktkonzept für ein gebogenes Display
- —Acryl-Modellbau: physische Prototypen zur Validierung der Formgebung
- —Interaktionsprinzipien für nicht-planare Oberflächen
- —UI-Design und Prototyping
- —Visualisierung der Interaktionskonzepte mit Adobe After Effects



