Orbit
Interaktionskonzept für ein gebogenes digitales Display
- Auftraggeber
- Köln International School of Design
- Zeitraum
- Aug 2010 – Apr 2011
- Branche
- Beitrag
Herausforderung
Herkömmliche Displays sind flach. Ein gebogenes Display verändert die Wahrnehmung von Inhalten und eröffnet neue Interaktionsmöglichkeiten – erfordert aber gleichzeitig ein Umdenken bei der Gestaltung der Benutzeroberfläche.
Beitrag und Lösung
Rolle
Als Konzeptentwickler und Designer waren wir für die gesamte Produktkonzeption verantwortlich – von der Formfaktor-Exploration über die Interaktionsprinzipien bis zum visuellen Prototyp.
Vorgehen
Ausgehend von der physischen Form wurden zunächst Acryl-Modelle gefertigt, um Kurvatur und Proportionen haptisch zu validieren. Auf dieser Basis wurden Interaktionsprinzipien entwickelt, die die gebogene Oberfläche als Gestaltungselement nutzen. After-Effects-Animationen veranschaulichten die Kerninteraktionen als bewegte Prototypen.
Lösung
Das Konzept definiert, wie Inhalte auf einer gebogenen Oberfläche organisiert, navigiert und dargestellt werden. Physische Acryl-Prototypen und animierte After-Effects-Visualisierungen machen die Interaktionsprinzipien greifbar und erlebbar.
Leistungsumfang
- Produktkonzept für ein gebogenes Display
- Acryl-Modellbau: physische Prototypen zur Validierung der Formgebung
- Interaktionsprinzipien für nicht-planare Oberflächen
- UI-Design und Prototyping
- Visualisierung der Interaktionskonzepte mit Adobe After Effects
Ergebnis und Wirkung
Wirkung
Die Konzeptstudie machte einen damals ungewohnten Displayansatz mit physischen und animierten Prototypen diskutierbar. Eine Markteinführung oder Wirkungsmessung war nicht Teil des Projekts.
Ergebnisse
- Vollständiges Produktkonzept von der physischen Form bis zum UI
- Interaktionsprinzipien für nicht-planare Displays definiert
- Konzept durch Acryl-Prototypen und animierte Visualisierungen erlebbar gemacht
Erkenntnis
Design für nicht-planare Oberflächen erfordert ein fundamentales Umdenken bei Layoutprinzipien und Interaktionsmodellen. Die größte Herausforderung liegt darin, die physische Form als Vorteil zu nutzen, statt sie als Einschränkung zu behandeln.





