ExpertiseInteraction Design 

Interaction Design (IxD) beschäftigt sich mit der Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine. Grundsätzlich geht es um die Gestaltung früher Prototypen, um Konzepte auf Anwendbarkeit zu prüfen.

Interaktionen gehen vom Menschen aus und sind nutzerzentriert. Im Alltag begegnen wir ständig den verschiedensten Problemstellungen. Manchen Problemstellungen begegnen wir häufig, anderen seltener. Ziel des Interaction Design ist es, Nutzungszenarien zu identifizieren, Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln, zu prüfen und damit Menschen bei der Erreichung ihrer Ziele zu unterstützen.

Heutzutage geht is im Interaction Design primär um die nutzerzentrierte Gestaltung digitaler Produkte. An einem digitalen Produkt arbeiten die unterschiedlichsten Disziplinen zusammen. Interaction Design vermittelt nicht nur zwischen den Anwendern und den Auftraggebern, sondern steht im Spannungsfeld zwischen Konzeption, Design und Entwicklung. Gleichzeitig gilt die Bedüfnisse und Ziele der Anwender und des Business in Einklang zu bringen.

Der Prozess des Interaction Design

Der Designprozess kann je nach Aufgabenstellung oder Domäne unterschiedliche Schwerpunkte haben, hat jedoch in der Regel den gleichen Ablauf. Im Prinzip geht es bei der Konzeption dabei, Ideen auf ihre Tauglichkeit im weitesten Sinne zu prüfen und zu optimieren, bevor die eigentliche Umsetzung beginnt.

1. Recherche

2. Analyse und Konzeption

3. Variation und Evaluation

4. Prototyping und Usability-Testings

5. Implementierung und Umsetzung

6. Support

 

Dimensionen des Interaction Design

Die 5 Dimensionen der Interaction Design1 sind ein brauchbares Modell, das zum Verständnis über die Implikationen des Interaction Design beträgt.

1D: Worte

Worte, besonders jene, die bei einer Interaktion verwendet werden, wie z.B. Bezeichnungen von Schaltflächen, sollten eine Bedeutung tragen und einfach zu verstehen sein. Sie sollten das richtige Maß an Information kommuzieren d.h. weder zu wenig sagen, sodass der Anwender es nicht versteht oder zu viel sagen, sodass er mit unbrauchbaren Informationen konfrontiert ist.

2D: Visuelle Repräsentation

Betrifft graphische Elemente wie Bilder, Typografie und Symbole, mit denen der Anwender interagiert. Diese Elemente bilden häufig zusammen mit Worten eine Informationseinheit.

3D: Physikalische Objekte und Raum

Der Anwender interagiert immer durch ein Endgerät mit einem digitalen Produkt. Das Endgerät ist entscheidend in Bezug auf die Bildschirmgröße (z.B. Smartphone oder Laptop) und die Eingabemöglichkeiten (z.B. Touch oder Maus). Auch die Umgebung ist ein wichtiger Faktor für eine Interaktion, wenn z.B. eine Bedienoberfläche für den Gebrauch im Auto auf der Autobahn oder zur Orientierung inmitten einer Menschen gedacht ist.

4D: Zeit (Animation)

Diese Dimension meint Medien, die sich mit der Zeit ändern, z.B. Animationen, Videos und Sounds. Bewegung und Ton können Bedeutung transportierten und spielen eine entscheidende Rolle bei Feedback während einer Interaktion. Jenseits einzelner Interaktionen spielt es eine Rolle, ob Anwender ihren Fortschritt sehen können, ihre Interaktions später wieder aufnehmen oder rückgängig machen können.

5D: Verhalten

Alle zuvor bezeichneten Ebenen definieren den Rahmen, in dem ein Anwender mit dem Produkt interagiert. In der Summe ist von Interesse, welche Reaktionen — sowohl seitens Anwender als auch seitens des Produkts — während der Interaktion entstehen.

Sheydin Studio gestaltet Interaktionsabläufe, verwandelt Daten in Information und entwirft einzigartige Erscheinungsbilder … mehr

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