Studium » Projekte » Sinus264

Die kinetische Skulptur ist das Resultat eines mittelfristigen Projektes »Netze, Strukturen, Tragwerke« im Lehrgebiet Ökologie und Design. Zusammen mit zwei Studierenden der KISD entwickelten wir einen Mechanismus, der die Parameter einer Kreisbewegung in eine dreidimensionale Wellenbewegung umwandelt. Die Konstruktion beruht auf dem Prinzip des Künstlers Reuben Margolin, der mit analogen mechanischen Mitteln bewegliche Strukturen errichtet.

Nachdem wir ausreichend Erfahrung durch die Vielzahl von Vormodellen gesammelt haben, haben wir beschlossen eine solche Maschine in groß zu bauen. Dazu haben wir unterschiedliche Muster entwickelt, und uns für jenes entschieden, das ästhetisch ansprechend und funktional vielversprechend erschien. Mit diesem Muster haben wir ein 1:10 Modell der Maschine gebaut, um die Funktionsweise zu testen und zu veranschaulichen. Nach einer ausgiebigen Planungsphase begannen wir das Modell in großem Maßstab umzusetzen. Das analoge Mensch-Maschine-Interface ermöglicht eine Kraftübertragung auf die Struktur, die sich nach dem Prinzip der elementaren mathematischen Sinus-Funktion in unterschiedliche Formen wandelt.

Die Maschine wurde im Hinblick auf die Lange Nacht der Museen 2011 im Bezug auf Reibungswiderstand und Optik optimiert und war für die Besucher als interaktive Installation zugänglich. Die Arbeit stieß auf äußerst positives Feedback und wurde im Kölner Stadt-An- zeiger erwähnt.

Die Skulptur trägt den Namen Sinus264, weil sie aus 264 einzelnen Segmenten besteht.

Zeitraum:
6 Wochen
Art:
Studienprojekt